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Die gängigsten Zahlungsarten für Bestellungen im Internet

Lesedauer: ca. 5 Minuten

Zu Beginn des Onlinehandels war die Zahlung im Internet mit viel Skepsis verbunden. Kunden und Kundinnen befürchteten mangelnde Sicherheit und die Gefahr von Betrug. Doch heute hat sich diese Skepsis in den meisten Köpfen aufgelöst und die Bezahlung im Internet stellt für die Meisten keinerlei Probleme mehr dar. Dennoch bevorzugen verschiedene Kundinnen und Kunden verschiede Zahlungsmöglichkeiten, um ihren Einkauf im Internet zu bezahlen. In diesem Beitrag möchten wir dir die gängigsten Zahlungsarten für Bestellungen im Internet vorstellen und kurz darauf eingehen, welche du davon unbedingt in deinem Onlineshop anbieten solltest!

Geschrieben von Christopher Bolling
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Du stehst immer vor der Herausforderung dein Online-Geschäft möglichst profitabel zu gestalten. Diverse Studien haben gezeigt, dass zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren eine angemessene Auswahl an Zahlungsmöglichkeiten gehört. Demnach sollen beispielsweise über 70 Prozent der Kundinnen und Kunden ihren Einkauf sogar abbrechen, wenn die von ihnen bevorzugte Zahlungsmöglichkeit vom Händler nicht angeboten wird. Dies bezeichnet man als sogenannte „Warenkorbabbrüche“. Der Kunde oder die Kundin hat sich also bereits für ein Produkt entschieden und ist kaufbereit, springt jedoch vor dem letzten Schritt der Transaktion ab. Dies gilt es natürlich unbedingt zu vermeiden! Allerdings ist es auch keinesfalls zielführend wahllos möglichst viele Zahlungsmöglichkeiten anzubieten. Oberste Priorität sollte stets die einfache Handhabung für die Kundinnen und Kunden sein. Daher möchten wir die im Folgenden zunächst die gängigsten Zahlungsmöglichkeiten für Bestellungen im Internet vorstellen, die in deinem Onlineshop keinesfalls fehlen sollten.

Online-Kauf auf Rechnung

Auch wenn verschiedene Studien zur Beliebtheit der diversen Zahlungsmöglichkeiten zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, steht die Zahlung per Rechnung fast immer ganz oben auf der Liste. Für die Kundschaft ist die Bestellung auf Rechnung bequem und risikoarm. Es müssen keinerlei sensible Zahlungsdaten angegeben werden und bezahlt wird letztendlich erst nach Erhalt und Prüfung der bestellten Ware. Außerdem kann die Ware sofort versendet werden, was eine schnelle Versandabwicklung zur Folge hat und einen Erfolgsfaktor für deinen Onlineshop darstellt. Für dich als Händler bürgt diese Zahlungsmethode zwar ein vergleichsweise relatives hohes Risiko für Zahlungsausfälle, jedoch überwiegen unserer Meinung nach die Vorteile für die Kundschaft, weshalb du auf diese Zahlungsmöglichkeit definitiv nicht verzichten solltest. Außerdem besteht die Möglichkeit sich mit einem Payment Service Provider gegen genau diese Zahlungsausfälle abzusichern, indem dieser das Risiko übernimmt und du im Gegenzug eine prozentuale Gebühr des Verkaufswertes an diesen Provider abtrittst.

PayPal

Der E-Commerce-Gigant eBay hat sein Tochterunternehmen PayPal als mögliche Online-Zahlungsmethode in der gesamten Welt schnell populär gemacht und etabliert. Die Zahlung per PayPal ist unkompliziert, sicher und innerhalb weniger Sekunden erledigt, sodass die Ware sofort versendet werden kann. Für dich, als Händler, bietet PayPal den Vorteil, dass Zahlungen nicht ohne Weiteres storniert werden können und sich die zu entrichtenden Gebühren pro Zahlung auf einem relativ niedrigen Niveau befinden. PayPal ist mittlerweile eine der wichtigsten Zahlungsarten im Internet und sollte daher keinesfalls in deinem Onlineshop fehlen!

Kreditkarte

Während die Kreditkarte sich im Ausland längst als (Standard-)Zahlungsmittel etabliert hat, setzt sich die Zahlung per Kreditkarte hierzulande erst mithilfe des E-Commerce durch. Online hat sich die Kreditkarte zu einer der beliebtesten Zahlungsmöglichkeiten entwickelt und bietet für dich, als Händler, den Vorteil, dass eine ungerechtfertigte Rückbuchung der Zahlung – im Gegensatz zum Lastschriftverfahren – nicht ohne weiteres möglich ist. Die prozentualen Gebühren pro Transaktion bewegen sich bei den meisten Anbietern zwischen zwei und vier Prozent und könnten aufgrund neuer EU-Richtlinien in der Zukunft noch weiter sinken. Die Kreditkartenzahlung zählt also bereits zu den wichtigsten und beliebtesten Zahlungsmöglichkeiten im Internet und könnte in Zukunft noch rentabler und somit interessanter für dich werden, weshalb wir dir empfehlen, diese Zahlungsmöglichkeit bereits jetzt in deinem Onlineshop anzubieten.

Lastschrift-Verfahren

Insbesondere in Deutschland erfreut sich die Bezahlung per Lastschrift immer noch großer Beliebtheit. Für die Kundschaft ist der Kauf per Lastschrift einfach und es muss an keine Zahlungsfrist gedacht werden, da das Geld bequem vom eigenen Konto abgebucht wird. Außerdem kann die Ware auch hier umgehend versendet werden und bei Problemen kann die Lastschrift unkompliziert zurückgebucht werden. Ähnlich wie beim Rechnungskauf kann es aber auch bei dieser Bezahlmethode zu Zahlungsausfällen kommen. Auch wenn das Risiko für einen Zahlungsausfall hierbei deutlich geringer ist als beim Kauf auf Rechnung, solltest du dich gegebenenfalls auch hier mit einem Payment Service Provider absichern, um Zahlungsausfälle zu vermeiden.

Giropay

Ähnlich wie bei der Zahlung per Lastschrift erfolgt die Zahlung mit Giropay über das eigene Girokonto. Die Kundschaft muss beim Kauf lediglich das eigene Konto für Giropay legitimieren und ansonsten keinerlei Bankdaten preisgeben. Die sofortige Zahlungsbestätigung ermöglicht einen schnellen Versand der Ware und das Ausfallrisiko für dich, als Händler, ist gering, da Giropay die Zahlung garantiert. Allerdings wird Giropay nur von einigen Banken, nämlich der Postbank, den Sparkassen und den Volks- bzw. Raiffeisenbanken, angeboten. Daher kann diese Zahlungsart durchaus optional angeboten werden, ist aber nicht unbedingt notwendig für eine erfolgreiche Abdeckung der beliebtesten Zahlungsarten in deinem Onlineshop.

Sofortüberweisung (Klarna)

Die Sofortüberweisung läuft nicht über die an der Transaktion beteiligten Banken, sondern über einen externen Dienstleister: die Sofort GmbH. Nachdem die Sofort GmbH 2014 von der Klarna Bank AG mit Sitz in Schweden übernommen wurde, folgte im Jahr 2017 auch der deutschsprachige Konkurrent Billpay. Klarna zählt somit mittlerweile zu den größten Banken Europas und hat sich auf reibungslose Abläufe beim Online-Shopping spezialisiert. Die Kundschaft muss die sensiblen Bankdaten also nicht an dich, sondern an die Sofort GmbH freigeben. Der Login erfolgt mit den normalen Online-Banking-Zugangsdaten und gestaltet sich für die Kundschaft dadurch recht bequem. Du erhältst bei dieser Zahlungsart eine sofortige Bestätigung über die erfolgte Zahlung, sodass auch hier ein schneller Versand der Ware gewährleistet werden kann. Allerdings fühlen sich nicht alle Teile der Kundschaft wohl damit, Bankdaten an einen externen Dienstleister weiterzugeben und befürchten einen Missbrauch der Daten. Wichtig bei dieser Zahlungsart ist vor allem, dass du neben der Sofortüberweisung noch andere Zahlungsarten anbieten musst, da ein Gerichtsurteil ergeben hat, dass die Sofortüberweisung als einzige Zahlungsart nicht zulässig ist.

Amazon Pay

Amazon Pay als Zahlungsart bietet der Kundschaft die Möglichkeit, Zahlungen direkt über ein bestehendes Amazon Konto abzuwickeln. Amazon Pay genießt großes Vertrauen bei der Kundschaft und ist denkbar einfach zu nutzen, weshalb Amazon selbst mit einer 87-prozentigen Kaufabschlussrate wirbt, wenn Amazon Pay als Zahlungsmethode angeboten wird. Für die Nutzung von Amazon Pay fallen, ähnlich wie PayPal, Gebühren pro Transaktion an und auch hierbei ist nicht unbedingt geklärt, inwiefern Amazon die Daten nutzt, um das Kaufverhalten der Nutzerinnen und Nutzer auszuwerten. Wenn du allerdings weißt, dass deine Zielgruppe Amazon bereits nutzt, bietet sich Amazon Pay als Zahlungsart besonders an. 

Vorkasse

Die Zahlung per Vorkasse ist heutzutage weniger üblich geworden, da sie den Kauf- und Versandprozess deutlich verzögert. Auch wenn die Zahlung per Vorkasse unkompliziert ist und keinerlei sensible Bankdaten der Kundschaft übermittelt werden müssen, nehmen Kundinnen und Kunden die Zahlung per Vorkasse ungerne in Anspruch, da sie mitunter mehrere Tage auf den Versand der bestellten Ware warten müssen. Stehen keine weiteren Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, kann es hier zu besonders vielen „Warenkorbabbrüchen“ kommen. Daher kann die Zahlung per Vorkasse zwar optional angeboten werden, sollte jedoch keinesfalls die einzig angebotene Art zu Zahlen sein.

Zahlung per Nachnahme

Bei der Zahlung per Nachnahme nimmt der Kunde oder die Kundin die Ware an der Haustür oder bei der Abholung von der Post entgegen und begleicht im gleichen Moment den Rechnungsbetrag. Da die Ware sofort versendet werden kann, braucht die Kundschaft auch nicht unnötig lange auf diese zu warten. Die Sicherheit für dich, als Händler, ist außerdem groß, da das Paket ohne erfolgte Bezahlung auch nicht ausgehändigt wird. Allerdings ist die Zahlungsart für viele Personen unattraktiv, da das Paket nicht beim Nachbarn abgegeben werden kann und die Rechnung in der Regel auch nur mit Bargeld, oft auf den Cent genau gefordert, beglichen werden kann. Außerdem entstehen für dich, als Händler, und für die Kundschaft bei der Zahlung per Nachnahme zusätzliche Kosten, die durch den Einsatz anderer Zahlungsarten vermieden werden könnten. Die Zahlung per Nachnahme war besonders in Zeiten der Katalogbestellung eine beliebte Zahlungsart, wurde aber im Zuge der Entwicklung des E-Commerce überfällig und stellt lediglich für ältere Zielgruppen noch eine wichtige Alternative dar.

Wie du in diesem Beitrag erfahren hast, gibt es viele gängige Zahlungsarten für Bestellungen im Internet und der Erfolg deines Webshops hängt unmittelbar davon ab, welche Zahlungsarten du deinen Kunden zur Verfügung stellst. Allerdings solltest du hierbei definitiv eher auf Klasse statt Masse setzen und lieber drei bis maximal fünf auf deine Zielgruppe passende Zahlungsarten anbieten. Entscheidend ist in jedem Fall, dass alle angebotenen Zahlungsmöglichkeiten reibungslos funktionieren und die gewählten Zahlungsarten den Kunden nicht dazu zwingen gewisse Bank-/Kontodaten von sich preisgeben zu müssen. Gerne beraten wir dich bei der Auswahl und Anbindung der Zahlungsarten für deinen Webshop und hoffen, dass wir dir mit diesem Beitrag bereits weiterhelfen konnten.

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