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Interview mit Pinkmilk über die Entstehung von eConnect+

Lesedauer: ca. 5 Minuten

Wie ihr bereits in einem unserer letzten Blogbeiträge erfahren habt, ist unser hauseigenes Tool-Set eConnect+ in enger Zusammenarbeit mit der Firma Pinkmilk entstanden. Seit der ursprünglichen Idee ist viel Zeit vergangen und wir haben uns mit Pinkmilk-Mitarbeiter Lennart Wiese zusammengesetzt um diese Zeit in einem Interview zu rekapitulieren. Dieses Interview findet ihr in diesem Blogbeitrag, wobei das kursiv geschriebene Lennart und das fett gedruckte uns zuzuordnen ist.
Geschrieben von Christopher Bolling
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Übersicht
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Hallo Lennart, zu Beginn erst einmal vielen Dank, dass du dir die Zeit für ein Gespräch mit uns nimmst! Wie geht es dir?

Danke mir geht’s gut, noch gesund und munter. 

Das ist schön zu hören. Kommen wir zu meiner ersten Frage: Wie hat die Zusammenarbeit zwischen Pinkmilk und Dreizackmedien begonnen bzw. was war die Ausgangssituation von Pinkmilk? 

Das Ganze hat nach einer internen personellen Veränderung bei uns angefangen. Wir waren auf der Suche nach einem Freelancer bzw. nach einer Agentur, die uns bei Projekten in JTL betreut als auch bei allem was mit JTL zu tun hat kompetent beraten kann. Daraufhin sind wir auf Christian von Dreizack Medien gestoßen und so hat dann auch die Zusammenarbeit angefangen.

Okay, und wie ist es dann zu diesem speziellen Projekt der Softwareentwicklung gekommen?

Diese Potentialanalyse, wie ich sie nenne, entstand aus einem internen Wunsch heraus. Wir wollten gerne verstehen, wie gut sich unsere Artikel verkaufen. Unser Onlineshop umfasst 5000 – 10.000 Artikeln, abhängig welche Saison gerade ist. Wir wussten so ungefähr welche 100 – 200 Artikel sehr gut in unserem Onlineshop laufen und welche Artikel nicht laufen, aber uns fehlte der Überblick über unser mittleres Warenangebot. Wir konnten keine detaillierten Aussagen über unsere Lagerbewegungen treffen. Das heißt also, dass wir zwar über einen Zeitraum von einem halben Jahr sehen konnten, wie oft sich ein bestimmter Artikel mit einem Lagerbestand X verkauft hatte, aber wir wussten nicht, ob er innerhalb von einem Tag vollständig verkauft wurde oder über eine Woche. Deshalb haben wir gesagt: Okay wir schauen mal, welche Daten haben wir denn überhaupt und welche brauchen wir speziell? Alle benötigten Daten waren in JTL vorhanden aber nicht für den Menschen auswertbar. Dadurch konnten wir Sortimentsabfragen nicht auf einer regemäßigen Basis laufen lassen und das war dann der Startpunkt mit Christian zu schauen, was er mit einer eigens entwickelten Software erreichen kann.

Wir wollten gerne verstehen, wie gut sich unsere Artikel verkaufen

Habt ihr also vor der Softwareentwicklung stichprobenartig eure Sortiment Analyse durchgeführt?

Also davor haben wir keine systematische Sortimentsanalyse betrieben. Wie gesagt, wir wussten was unsere Topseller sind und natürlich auch welche Artikel keine Lagerbewegungen hatten. Die Datenermittlung und die Analyse an sich waren jedoch manuell und unregelmäßig, aber nicht analytisch und faktenbasiert. All die von uns benötigten Informationen haben wir dann in ein Anforderungsprofil geschrieben. Man kann ja zum Beispiel sehen, wann der Lagerbestand auf 0 war und wann wieder Ware eingebucht wurde. Man kann auch die Zeiträume, in dem ein Artikel nicht verfügbar waren, bestimmen. Oder man kann sehen wie viele Verkäufe in diesem Zeitraum stattgefunden haben und zu welchen durchschnittlichen Preisen.Wir haben dann stichprobenartig für einzelne Artikel dieses Anforderungsprofil getestet und geschaut, ob das Ergebnis sinnig ist. Der Test hat gute aussagekräftige Resultate geliefert. Daraufhin haben wir mit Christian geschaut, wie wir das Projekt für alle Artikel umsetzen können.

Damit hast du dann auch schon meine dritte Frage gut beantwortet, was die Hauptanforderungen an die Software waren. Was ist denn das Besondere an eConnect+ für dich bzw. für Pinkmilk und in welchen Geschäftsbereichen setzt ihr es ein?

Für uns ist es mittlerweile ein zentraler Baustein der Sortimentsanalyse. Aber wir setzen eConnect+ auch in allen anderen Geschäftsbereichen Bereichen ein. Wir nutzen es zum Beispiel im Einkauf. Wenn wir bei einer neuen Marke bestellen, schauen wir welche Artikel wir von der Marke besitzen und welche Umschlagshäufigkeit diese haben. Artikel, die sich langsam drehen oder die sich gar nicht verkauft haben, werden natürlich auch nicht nochmal eingekauft, damit wir keinen zu hohen Lagerbestand haben. Das Sortimenten-Team schaut mit einer anderen Analysenform, warum sich Artikel nicht drehen und kann auf Grundlage der gewonnen Daten die Preise eines einzelnen Artikels gegebenenfalls anpassen oder eine Entscheidung über die mögliche Änderung von Produktfotos treffen. Das Tool wird also von mehreren Mitarbeitenden in der Firma tagtäglich benutzt.

Für uns ist eConnect+ mittlerweile ein zentraler Baustein der Sortimentsanalyse… Mit Hilfe der Software konnten wir so schon unseren Lagerbestand deutlich reduzieren.

Was für einen Mehrwert bietet euch eConnect+ beziehungsweise könnt ihr finanzielle und oder zeitliche Einsparungen erzielen?

Auf jeden Fall Beides. Der Ausgangspunkt war ja letztes Jahr, dass wir gemerkt haben: ok wir haben einen hohen Lagerbestand aufgebaut bei einer gleichzeitigen Senkung der Anzahl der Bestellungen. Der Abfall neuer eingehender Bestellungen ergab sich aufgrund der aufkommenden Lockerung und Öffnung der Geschäfte im Frühjahr und Sommer 2021. Aber natürlich auch aufgrund saisonaler Veränderungen und weil die Menschen wieder verreisen durften. Wir wussten zwar das wir in manchen Bereichen einen hohen Lagerbestand haben, wusste aber nicht genau welche Artikel mit welcher Stückzahl noch vorhanden sind beziehungsweise, wie lange dieser Lagerbestand, den wir besitzen, ausreicht. Das ist ein wichtiger monetärer Faktor. Wir hatten Ware liegen, die sich langsam dreht aber einen hohen Lagerbestand aufweist. Ein zu hoher Lagerbestand von sich langsam drehender Ware ist demzufolge totes Kapital, welches man auf jeden Fall optimieren muss. Mit Hilfe der Software konnten wir so schon unseren Lagerbestand deutlich reduzieren.

Zeitlich bietet uns eConnect+ natürlich auch einen super Vorteil, weil wir überhaupt erst jetzt die Möglichkeit haben diese Analysen zu fahren. Ich kann mit einem einfachen Klick die benötigten Filter setzen und bestimmen, welche Marke oder welche Warengruppe ich mir anschauen möchte. Dadurch kann ich ad hoc relativ schnell Aussagen treffen. Früher musste eine Person der Firma mehrere Reports ziehen und sie mit S-Verweisen zusammenbauen. Das hat mindestens 1 Stunde gebraucht, um vielleicht eine Aussage zu einer Warengruppe zu treffen. Für weitere Warengruppen oder Markenanalysen musste die zuständige Person wieder von vorne beginnen. Das war natürlich sehr ineffizient. Wir haben dies nun durch die Software beheben können.

Das freut mich zu hören und klingt ja schonmal sehr gut. Was gefällt dir denn im Umgang mit eConnect+ besonders gut? 

Also ich mag, dass alles in einem Tool ist. Es ist ja nicht nur die Potenzialanalyse, die nun in eConnect+ enthalten ist. Es ist ja auch noch um Statistiken für die grafische Darstellung von laufenden Artikeln, vom Umsatz etc. erweitert wurden. Die vorhandene Kundenstatistik ist auch sehr interessant für uns geworden, damit haben wir gar nicht so gerechnet. Wir dachten die meisten Kunden kommen 1 bis 2 mal in den Shop. Aber wir haben jetzt auch dank der Kundenstatistik gemerkt, dass wir Kunden haben, die öfter einkaufen und dadurch zu unseren Bestandskunden werden. Das Bestandskundenmanagement beziehungsweise das einhergehende Marketing, mit extra Newslettern oder extra Aktionen, ist dadurch natürlich zu einem noch interessanteren Thema geworden. Es gefällt mir sehr gut, dass es alles in einer Plattform und einfach zu benutzen ist. Man erhält relativ gute Ergebnisse, mit denen man schnell weiterarbeiten kann.

Die vorhandene Kundenstatistik ist auch sehr interessant für uns geworden, damit haben wir gar nicht so gerechnet.

Was könnte an eConnect+ noch verbessert werden?

Das Schöne ist ja bei der Zusammenarbeit mit euch, mit Dreizack Medien, dass wir das Tool intensiv nutzen und natürlich aus dem Team nachträglich noch Änderungen oder neue Idee kommen. Diese können wir schnell mit einfließen lassen und sie werden von euch anschließend relativ zeitnah umgesetzt. Wir sind ja noch in einer frequenten Verbesserungsphase und das Schöne ist da natürlich, dass wir einen relativ guten Draht haben, um es schnell umzusetzen. Jetzt sind wir gerade mit der Software sehr zufrieden, wie sie ist, jetzt hat sie alles was wir uns jemals versprochen hatten. Natürlich werden noch in Zukunft ein paar kleinen Dinge kommen, aber wir sind eigentlich schon zu 95% damit zufrieden. 

Was denkt du, für wen eConnect+ geeignet ist?

Im Prinzip haben wir es ja benutzt, weil wir als Onlineshop mit einer Vielzahl an Artikel präsent sein wollen und auch schauen wollten, welche Artikel gut im Shop laufen. Wir wollten und wollen verstehen was unsere Kunden kaufen, was Sie gerne im Shop haben möchten, wie schnell sich unsere Produkte drehen, was wir wie viel auf Lager haben müssen. Das ist bei einer Vielzahl von Artikel mit einem eigenen Lager am Besten über diese Potenzialanalyse auszuwerten. Das heißt, ich kann es eigentlich immer dann empfehlen, wenn man als Händler oder Onlineshop sein Portfolio und Sortiment verstehen möchte und mehr als vielleicht 200 Artikel im Sortiment hat.

Ich kann es eigentlich immer dann empfehlen, wenn man als Händler oder Onlineshop sein Portfolio und Sortiment verstehen möchte…

Danke für diese Einschätzung! Damit komme ich schon zu meiner letzten Frage: Würdest du eConnect+ weiterempfehlen?

Ja, ich kann eConnect+ auf jeden Fall weiterempfehlen. Uns hat es enorm geholfen, um auch zu verstehen welche Fragen wir uns zu unserem Sortiment eigentlich stellen wollen und wo wir hinmöchten. Da ist eine Transparenz und Visualisierung in Zahlen sehr sehr hilfreich. Man gewinnt zudem erstmal einen Ansatzpunkt, um Fragen zu formulieren, die man vorher sonst noch gar nicht wusste. Es ist interessant zu sehen: was verkauft sich gar nicht oder was verkauft sich nur einmal im Monat, liegt das an irgendwelchen Preisgrenzen, brauchen wir von jeder Marke alles oder brauchen wir nur die Top 30 Artikel.Diese Fragen und Antworten kommen jetzt so langsam auf und fließen in unsere normalen Arbeitsprozesse ein. Von daher ist es ein enorm wichtiges Tool geworden, was ich jeden Onlinehändler wirklich sehr empfehlen kann.

Das freut mich zu hören, vielen Dank nochmal für das Interview und ich wünsche dir noch einen schönen Tag!

Vielen Dank, wünsche ich dir auch, ciao ciao!

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