JTL Preiserhöhung 2026: Kühlen Kopf bewahren & richtig entscheiden Zum Hauptinhalt springen Zur Topbar springen Zur Suche springen Zum Menü springen Zum Footer springen

JTL Preiserhöhung 2026: Kühlen Kopf bewahren & richtig entscheiden

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Dreizack Medien GmbH

KI-Zusammenfassung

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Wenn Du in den letzten Tagen Dein Postfach oder das JTL-Forum gecheckt hast, gab es eigentlich nur ein Thema: Die neuen Preise und Paket-Anpassungen, die zum 01.04.2026 scharf geschaltet werden. Dass da erst mal der Puls hochgeht und man laut über einen Wechsel nachdenkt, ist völlig verständlich. Ganz ehrlich: Auch wir mussten im Team erst mal tief durchatmen.

Bevor Du jetzt aber Hals über Kopf die Koffer packst und das „Projekt ERP-Wechsel“ startest, lass uns gemeinsam den „Wut-Modus“ kurz pausieren. Als Servicepartner hören wir gerade viel Frust, sehen aber oft auch, dass ein Wechsel aus einem Impuls heraus meist vom Regen direkt in die Traufe führt.

In diesem Beitrag wollen wir gar nicht versuchen, die Preiserhöhung schönzureden. Stattdessen wollen wir Dir helfen, eine rationale Entscheidung zu treffen. Wir haben uns für Dich durch das Kleingedruckte der Marktbegleiter gewühlt und die echte Mathematik hinter einem Systemwechsel aufgemacht. (Wer den direkten Vergleich aller Systeme sucht, findet unsere detaillierte Analyse übrigens hier auf unserer Vergleichs-Landingpage).

Heute schauen wir uns an, was die Änderungen für Deinen JTL-Alltag bedeuten und ab wann sich ein Abschied von der Wawi wirklich rechnet – und wann eben nicht.

Faktencheck

Das ändert sich zum 01.04.2026 wirklich bei JTL


Die bereits bekannten Editionen Start, Advanced, Pro und Enterprise bleiben bestehen, werden aber funktional neu sortiert und die Preise etwas angehoben. Die genauen (Mehr-)Kosten für Dich findest Du in Deinem JTL-Kundencenter. Das Ziel ist laut JTL eine klarere Struktur, was für Dich aber konkrete Änderungen im Arbeitsalltag bedeuten kann:

  • JTL Start: Bleibt kostenlos, verliert aber die Wawi App und lokale Connectoren (z. B. WooCommerce, PrestaShop). Nur SaaS-Anbindungen (Shopify/Shopware 6) bleiben inklusive.

  • Versand-Labels (JTL Shipping vs. ShippingLabels): JTL-Shipping (Label-Kauf zu JTL-Sonderkonditionen) bleibt in allen Editionen inklusive. Wer aber seine eigenen Versandverträge (DHL, DPD etc.) nutzen will, braucht das Feature JTL-ShippingLabels – und das gibt es künftig erst ab der Advanced-Edition.

  • Logistik & Packtisch+: Hier zählen jetzt die Köpfe. In der Advanced sind 3 Lizenzen enthalten, in der Pro sind es 7. Wer mehr Benutzer im Lager braucht, rutscht (zumindest in der Advanced) automatisch in das nächsthöhere Paket.

  • JTL-POS: Die Zeit der Gratis-Kasse ist vorbei. Jede Anbindung an die Wawi (und auch die Stand-alone-Nutzung) kostet künftig pauschal 29 € pro Monat.

  • DATEV-Anbindung: Die integrierte DATEV-Schnittstelle ist ab Advanced inklusive. Start-Nutzer müssen künftig auf die Ameise (manueller Export) ausweichen oder das kostenpflichtige Modul JTL2DATEV FLOW buchen.

  • Marktplatz-Boost: Ein echtes Plus ist die Integration von ninepoint. Schnittstellen zu Kaufland, METRO, OBI & Co. kosten keine fixen Lizenzgebühren mehr; Du zahlst nur noch über Deine Auftragspakete.

  • Auftragspakete: Die variablen Transaktionskosten bleiben, werden aber durch feinere Staffeln ergänzt. Das bedeutet: Wenn Dein Business wächst, rutschst Du nicht mehr direkt in ein riesiges, teures Paket, sondern die Kosten skalieren deutlich sanfter mit.

  • Neue Jahresverträge: Wer sich bindet, spart Geld. Während Upgrades jederzeit möglich sind (Laufzeit startet neu), können Downgrades oder Kündigungen immer erst zum Ende der 12-monatigen Laufzeit vorgenommen werden.

Unterm Strich bedeutet das für viele Händler erstmal höhere Fixkosten. Doch bevor Du jetzt aus dem ersten Impuls heraus die Kündigung schreibst, lass uns einen Blick auf die Rechnung werfen, die beim ‚Weglaufen‘ oft vergessen wird.

Die Wechsel-Illusion

Warum "billiger" oft richtig teuer wird


Wenn man die blanken Abo-Kosten der Konkurrenz sieht, wirkt ein Wechsel im ersten Moment oft verlockend. Aber Vorsicht: Ein ERP-System ist kein einfaches Tool, das man wie ein Netflix-Abo kündigt und woanders neu abschließt. Es ist das Herzstück Deines Unternehmens. Ein Wechsel ist eine „Operation am offenen Herzen“.

Die versteckten Einmalkosten


Wer glaubt, mit ein paar CSV-Exporten sei es getan, unterschätzt den massiven Aufwand, der hinter den Kulissen wartet. Ein sauberer Wechsel verursacht Kosten, die auf keiner Preisliste der Marktbegleiter stehen:

  • Daten-Migration: Deine Artikelhistorie, Kundendaten und vor allem die komplexen Lagerbestände müssen fehlerfrei übertragen werden. Das macht man nicht mal eben „nebenher“.

  • Prozess-Neubau: Deine bewährten JTL-Workflows, die Dir heute den Rücken freihalten, müssen im neuen System von Grund auf neu gedacht und konfiguriert werden.

  • Druckvorlagen & Design: Jede Rechnung, jeder Lieferschein und jede E-Mail-Vorlage muss neu gestaltet und intensiv getestet werden.

  • Produktivitäts-Bremse: Dein Team ist in JTL eingespielt. Ein neues System bremst die Abläufe für Wochen massiv aus, während alle im Lager und Büro die neuen Klicks suchen.

Die Faustformel: Selbst bei kleineren Setups solltest Du für einen sauberen Wechsel realistische 20.000€ bis 30.000€ an Implementierungs- und Opportunitätskosten (Zeitaufwand!) einplanen.

Der Break-Even-Check


Rechnen wir das Ganze mal nüchtern durch. Nehmen wir an, Du sparst durch einen Wechsel theoretisch 200 € im Monat an Fixkosten (was, wie wir im Marktvergleich auf unserer Landingpage sehen oft gar nicht eintritt).

Die Rechnung sieht dann so aus:

20.000 € Umstellungskosten
200 € Ersparnis / Monat
= 100 Monate

Das bedeutet: Du müsstest über 8 Jahre ohne weitere Anpassungen im neuen System arbeiten, nur um die Kosten des Wechsels überhaupt wieder drinzuhaben. In der schnelllebigen E-Commerce-Welt, in der sich Anforderungen alle 12 Monate ändern, ist das eine extrem riskante Wette.

Warenwirtschaft im Test: Warum JTL diese Nase vorn hat


Nach der ganzen Mathematik wird es Zeit für den Realitäts-Check. Im Marketing-Prospekt sieht ein reines Browser-ERP super aus: „Arbeite von überall!“ Doch wenn am Montagvormittag 500 Pakete rausmüssen und die Marktplätze brennen, zählen andere Werte. Hier sind die Schmerzpunkte, die viele Wechsler oft erst bemerken, wenn es zu spät ist:

1. Lager & Versand: Der „Latenz-Schmerz“


In der JTL-Wawi (und besonders mit dem WMS) sind Versandprozesse auf maximale Geschwindigkeit getrimmt.

  • Der JTL-Vorteil: Da JTL eine lokale Windows-Anwendung ist, kommuniziert sie ohne Umwege mit Deinem Drucker. Ein Scan löst sofort den Labeldruck aus – zack, fertig.

  • Der Schmerz bei Web-ERPs: Diese Systeme laufen im Browser. Ohne zusätzliche Tools (Druck-Proxies) öffnet sich oft bei jedem Label ein Browser-Druckdialog. Zudem sorgt jede Millisekunde Internet-Latenz für eine Verzögerung zwischen Scan und Druck. Bei hohem Paketaufkommen summiert sich das auf spürbare Wartezeit vor dem Drucker.

2. Marktplatz-Listing: Synchronisation ist nicht gleich Erstellung


Viele Wechsler unterschätzen, dass JTL mit eazyAuction eine extrem tiefe Integration für das Erstellen von Angeboten hat.

  • Der JTL-Vorteil: Du erstellst Varianten, Beschreibungen und Bilder direkt in der Wawi und schiebst sie per Klick zu Amazon oder eBay. Alles bleibt in einer Hand.

  • Der Schmerz bei Mitbewerbern: Viele Systeme glänzen bei der Synchronisation von Beständen, aber das initiale Listing ist oft komplex oder erfordert Drittanbieter-Apps. Am Ende landest Du oft doch wieder im Seller Central von Amazon oder im eBay-Backend, um Details zu korrigieren. Das Ergebnis: Datensilos und doppelter Pflegeaufwand.

3. Massendaten-Handling: „Die Ameise“ vs. Browser-Import


Wer regelmäßig tausende Preise oder Bestände anpassen muss, lernt JTL-Tools erst richtig schätzen.

  • Der JTL-Vorteil: Die JTL-Ameise ist ein spezialisiertes Power-Tool. Da sie direkt auf die SQL-Datenbank zugreift, verarbeitet sie riesige CSV-Dateien extrem stabil und schnell.

  • Der Schmerz bei Web-ERPs: Browser-basierte Systeme stoßen bei sehr großen Tabellen oft an technische Grenzen. Ein Import von 10.000 Artikeln führt dort häufig zu Timeouts – das Risiko für fehlerhafte Datensätze steigt, was im schlimmsten Fall ein mühsames Einspielen von Backups nach sich zieht.

4. Buchhaltung & DATEV: Der unterschätzte Kostenfaktor


Hier entscheidet sich, ob Dein Steuerberater am Jahresende lächelt oder Dir eine saftige Rechnung für manuelle Nacharbeiten schickt.

  • Der JTL-Vorteil: JTL bietet einen über Jahre gereiften DATEV-Export, den fast jede deutsche Kanzlei „blind“ versteht. Die Daten fließen sauber in die Buchhaltung, die Zuordnung von Zahlungen zu Rechnungen funktioniert automatisiert und rechtssicher.

  • Der Schmerz bei Alternativen: Viele globale Systeme (wie Odoo) haben zwar integrierte Accounting-Module, diese sind aber oft nicht zu 100 % auf die speziellen deutschen Anforderungen (GoBD, DATEV-Kontenrahmen) abgestimmt. Das bedeutet für Dich: Dein Steuerberater muss die Daten mühsam manuell aufbereiten. Das kostet Dich jeden Monat unnötiges Geld und sorgt für unnötige Reibungspunkte beim Jahresabschluss.

5. Support-Struktur: Wer rettet Dich am Montagvormittag?


Wenn das System steht, zählt nicht die monatliche Ersparnis, sondern die Geschwindigkeit der Lösung.

  • Der JTL-Vorteil: Durch die lokale SQL-Basis können Servicepartner wie wir per Fernwartung direkt „unter die Haube“ schauen und Probleme oft innerhalb von Minuten direkt in der Datenbank lösen.

  • Der Schmerz bei reinen SaaS-Lösungen: Du hast meist keinen Zugriff auf die Server-Ebene. Wenn es brennt, schreibst Du ein Ticket an einen globalen Support und hoffst, dass Dein Anliegen schnell priorisiert wird. Ein direkter Eingriff durch einen Partner Deines Vertrauens ist bei tiefen technischen Problemen oft gar nicht möglich.

Zusammengefasst: Am Ende des Tages bringt Dir das schickste Browser-Interface nichts, wenn Deine Kernprozesse ins Stocken geraten. Ein ERP-System muss ein Werkzeug sein, das Dir den Rücken freihält, und kein Hindernisparcours, der Dich Zeit und Nerven kostet. Diese technische Stabilität im Hintergrund ist die eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist die direkte Verbindung zu Deinen Kunden – und hier spielt JTL einen Joker aus, den kaum ein anderer Anbieter am Markt im Ärmel hat.

Das unschlagbare Doppel: ERP und Shop aus einem Guss


Während wir über Editionen und Funktionsumfänge sprechen, wird ein entscheidender Vorteil von JTL oft als „selbstverständlich“ hingenommen – dabei ist er am Markt absolut einzigartig: Die native Verzahnung von JTL-Wawi und JTL-Shop.

1. Ein Preis, zwei Welten
Bei fast allen Marktbegleitern sieht die Rechnung so aus: Du zahlst für das ERP, Du zahlst für Dein Shopsystem (z. B. Shopify oder Shopware) und Du zahlst monatlich für einen Connector, der beide Welten verbindet. Bei JTL ist das anders: Mit Deiner Edition ist die Lizenz für den JTL-Shop bereits abgegolten. Du bekommst ein hochprofessionelles Shopsystem, das perfekt auf Deine Warenwirtschaft abgestimmt ist, ohne zusätzliche Fixkosten für ein Shopsystem.

2. Schluss mit dem „Schnittstellen-Ping-Pong“
Jeder, der schon einmal versucht hat, ein externes Shopsystem an eine Warenwirtschaft anzubinden, kennt das Drama:

  • Mapping-Fehler: Warum wird das Attribut „Farbe“ nicht korrekt übertragen?

  • Synchronisations-Verzug: Der Bestand im Shop ist noch auf 5, obwohl in der Wawi schon alles ausverkauft ist.

  • Sonderzeichen-Chaos: Kryptische Zeichen in der Artikelbeschreibung, weil die Kodierung nicht passt.

Da JTL-Wawi und JTL-Shop aus demselben Haus kommen, sprechen sie dieselbe Sprache. Es gibt kein mühsames Mapping und keine instabilen Drittanbieter-Connectoren. Daten fließen in Echtzeit und ohne Reibungsverluste. Diese technologische Ruhe im Karton spart Dir am Ende des Jahres mehr Nerven und Supportkosten, als jede Preisanpassung Dich kosten könnte.

Warum JTL auf das "All-in-One"-Modell setzt


Apropos „alles aus einer Hand“ – diese Philosophie endet bei JTL nicht beim Shop. Sie zieht sich durch das gesamte Software-Paket und sorgt regelmäßig für eine Diskussion unter Händlern, die fast so alt ist wie die Wawi selbst: „Ich zahle hier für Funktionen, die ich gar nicht nutze!“

Diesen Frust können wir absolut nachvollziehen. Es ist eine Debatte, die jedes Mal neu aufflammt, wenn JTL sein Portfolio erweitert und diese Tools fest in die Editionen integriert. Doch hinter dieser Strategie steckt eine Logik, die man am besten mit dem „Fitnessstudio-Prinzip“ erklären kann.

Das Alltags-Beispiel: Die Trainingsfläche
Stell Dir vor, Du meldest Dich im Fitnessstudio an, um Deinen Körper in Form zu bringen. Dein Fokus liegt voll auf dem Training mit Freihanteln. Dass im Studio auch moderne Laufbänder stehen und es einen Bereich für Gymnastik gibt, nimmst Du zwar wahr, nutzt es aber nicht. Du würdest jedoch kaum auf die Idee kommen, am Tresen nach einem Rabatt zu fragen, weil Du heute nicht auf dem Laufband warst.

Warum? Weil all diese Geräte – egal ob Hantel, Band oder Matte – demselben Ziel dienen: Deiner Gesundheit. Das Studio stellt Dir eine ganzheitliche Infrastruktur zur Verfügung, damit Du für jede Phase Deines Trainings das richtige Werkzeug hast. Würde man für jedes einzelne Gerät einen eigenen Tarif mit eigener Zugangskontrolle erstellen, wäre der Verwaltungsaufwand so gewaltig, dass der Grundpreis für alle massiv steigen würde. Einfachheit schlägt maximale Modularität.

Die Chance im Paket: Verschiedene Geräte, ein Ziel
Genauso verhält es sich mit JTL. Greyhound, Dealavo und Returnless sind keine willkürlichen „Beifänge“, sondern verschiedene Trainingsgeräte für dasselbe Ziel: Deinen Erfolg im E-Commerce.

  • Greyhound (CRM): Das „Laufband“ für Deine Kundenkommunikation. Vielleicht ist jetzt der Moment, das E-Mail-Chaos zu bändigen und Kundendaten direkt dort zu sehen, wo die Bestellung liegt?

  • Dealavo (Preisvergleich): Die „Hantelbank“ für Deine Marge. Warum nicht mal die Konkurrenzpreise automatisiert prüfen und Potenziale heben, die Du bisher übersehen hast?

  • Returnless (Retouren): Der „Gymnastikbereich“ für Deine Prozesse. Ein professionelles Retourenportal ist heute Standard. Du hast die Basis dafür bereits im Paket – es nicht zu nutzen, wäre eigentlich die wahre Verschwendung.

Oft stellt man erst beim Ausprobieren fest: „Dieses Gerät bringt mich ja doch viel schneller an mein Ziel.“ Wer diese Funktionen kategorisch ablehnt, lässt oft die Chance liegen, die Effizienz des eigenen Unternehmens ohne weitere Software-Suche massiv zu steigern.

Aber sind wir ehrlich: JTL ist nicht perfekt. Die Windows-Abhängigkeit und die Komplexität der Ameise können für Einsteiger eine echte Hürde sein. Manche vermeintliche Kernfunktionen stehen seit Monaten im Issue-Tracker ohne angefasst zu werden und auch die Kommunikation rund um die Preisanpassungen hätte man sich glücklicher wünschen können. Aber: Wenn man die Performance im harten E-Commerce-Alltag bewertet, überwiegen für die meisten Händler die Vorteile.

Wann ist ein Wechsel trotzdem sinnvoll?


Trotz aller Vorteile von JTL und den Kosten eines Wechsels gibt es Szenarien, in denen ein Systemwechsel nicht nur nachvollziehbar, sondern strategisch klug ist. Wenn Du Dich in einem der folgenden drei Punkte wiederfindest, solltest Du die Alternativen auf unserer Landingpage ernsthaft prüfen:

1. Strategischer Kurswechsel: Mehr als nur Handel

Wenn Dein Business sich weg vom reinen E-Commerce entwickelt und Du eine integrierte Gesamtlösung für Dein komplettes Unternehmen suchst, kann JTL an seine Grenzen stoßen.

  • Das Szenario: Du benötigst tiefgreifende Module für HR-Management, komplexe Projektzeiterfassung oder Flottenmanagements des Firmenfuhrparks.

  • Die Lösung: In diesem Fall sind modulare Systeme wie Odoo eine Überlegung wert, da sie versuchen, wirklich jeden Aspekt Deines Unternehmens in einer einzigen Datenbank abzubilden.

2. Technische Notwendigkeit: Cloud-Native & Betriebssystemfreiheit

JTL ist historisch gewachsen eine Windows-Anwendung. Auch wenn das Thema Hosting vieles löst, gibt es Teams, die eine andere Philosophie verfolgen.

  • Das Szenario: Deine gesamte Infrastruktur besteht aus Macs oder Tablets, und Du willst absolut keinen Remote-Desktop oder Hosting-Umweg mehr gehen. Du brauchst ein ERP, das „nativ“ im Browser lebt.

  • Wichtiger Hinweis: Man muss hier fairerweise erwähnen, dass JTL bereits mit Hochdruck an einer eigenen Cloud-Lösung arbeitet, die sich aktuell in der Early-Adopter-Phase befindet. Wer aber heute sofort und ausschließlich im Browser arbeiten muss, findet bei Anbietern wie Xentral oder Reybex passende Ansätze.

3. Enterprise-Wachstum: Komplexe Konzernstrukturen

Wenn Dein Unternehmen in Dimensionen vorstößt, in denen es nicht mehr nur um „Picken und Packen“ geht, sondern um globale Konzernkonsolidierung und hochkomplexe Governance-Strukturen.

  • Das Szenario: Du knackst die 50-Millionen-Euro-Umsatzgrenze, hast Standorte auf drei Kontinenten und benötigst ein System, das weltweit als Wirtschaftsprüfer-Standard gilt.

  • Die Lösung: Hier kommen Schwergewichte wie MS Dynamics oder SAP ins Spiel. Diese Systeme bieten eine prozessuale Überwachung, die für KMU ein „Overkill“ wäre, für Großkonzerne aber überlebenswichtig ist.

Unser Fazit zu diesem Punkt: Ein Wechsel sollte nie eine Flucht vor höheren Gebühren sein, sondern immer ein gezielter Schritt hin zu einer neuen technologischen oder strategischen Basis.

Fazit: Gehen oder Bleiben?


Die Anpassungen zum 01.04.2026 sind ohne Frage ein Einschnitt. Doch wenn wir die Emotionen beiseite schieben und nur die Fakten betrachten, bleibt das Ergebnis eindeutig: Für viele prozessorientierte Onlinehändler bleibt JTL-Wawi weiterhin eine der leistungsfähigsten Lösungen am Markt.

Ein ERP-Wechsel, um monatlich einen kleinen dreistelligen Betrag zu sparen, ist mathematisch gesehen fast immer ein Verlustgeschäft. Bevor Du aus einem Impuls heraus kündigst, rechne Dein Szenario nüchtern durch. Oft ist die Optimierung Deiner bestehenden Prozesse der Hebel, der deutlich mehr Geld spart als ein riskanter Systemwechsel.

Du bist unsicher, was die Änderungen für Dein Setup bedeuten? Lass uns gemeinsam einen Blick auf Deine Prozesse werfen – oft steckt die Lösung im Detail, nicht im Wechsel.

Häufig gestelle Fragen zum ERP-Wechsel


Ein Wechsel ist aus rein finanziellen Gründen (Ersparnis der Monatsgebühr) oft ein Trugschluss. Da eine saubere Migration meist zwischen 20.000 € und 30.000 € kostet, amortisiert sich der Umstieg bei einer Ersparnis von 200 €/Monat erst nach über acht Jahren. Ein Wechsel lohnt sich in der Regel nur dann, wenn das neue System strategische Vorteile bietet, die JTL technisch nicht abdecken kann.


Neben den neuen monatlichen Gebühren fallen massive Einmalkosten an: Die fehlerfreie Daten-Migration (Artikel, Bestände, Kunden), der komplette Neubau Deiner Workflows, das Design neuer Druckvorlagen sowie die Schulung Deines Teams. Zudem muss ein vorübergehender Produktivitätsverlust im Lager während der Umstellungsphase einkalkuliert werden.


Das hängt von Deinem Fokus ab. Wer eine reine Cloud-Lösung für Mac/Browser sucht, schaut sich oft Xentral oder Reybex an. Für komplexe Konzernstrukturen und tiefgreifende HR/Projekt-Module kommen Odoo oder Haufe X360 infrage. Bevor Du wechselst, solltest Du jedoch prüfen, ob die Performance bei Massen-Listing und Versandprozessen mit Deinem aktuellen JTL-Setup mithalten kann.


Ein seriöser Systemwechsel im laufenden E-Commerce-Betrieb dauert inklsusive Planung und Vorbereitung je nach Komplexität 3 bis 9 Monate. Eine überstürzte „Hauruck-Aktion“ führt fast immer zu Datenverlusten, falschen Lagerbeständen und massiven Problemen beim Versand – was gerade in der Hochsaison existenzbedrohend sein kann.


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